Luca Maurizio | Inspirationsquellen
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Inspirationsquellen

This post is also available in: Italiano (Italienisch)

Meine Inspiration hole ich mir bei handwerklichen Tätigkeiten sowie im Gespräch mit schillernden Persönlichkeiten.

Auf dem Malojapass aufgewachsen, befand und befinde ich mich stets an der Grenze zwischen Italienisch, Romanisch und Deutsch, zwischen dem luxuriösem Ferienparadies St. Moritz und dem genügsamen Leben im Bergell, zwischen italienischer Leichtigkeit und Spontanität und deutscher Präzision und Zuverlässigkeit . Das Wesen als Hybrid zwischen Kulturen, zwischen urbanen und ländlichen Lebensstilen fördert die Wahrnehmung ungewöhnlicher und oft widersprüchlicher Gesichtspunkte.

 

Meine starken Bergeller- und ,Bergler‘- Wurzeln prägen meine kabarettistische und musikalische Arbeit, obwohl ich mittlerweile mehr als die Hälfte meines Lebens in der Deutschschweiz und viele Jahre in Städten verbracht habe. Von meinen Eltern und Grosseltern habe ich gelernt zu allem Sorge zu tragen, sei es zu einem rostigen, erneut geradegebogenen Nagel, sei es zur Wolle der Schafe, die man auf die Weide geführt hat.

 

Diese Lebenserfahrungen sind durch meine Hände geflossen und haben meine Seele geformt. Noch heute reifen bei mir die besten Ideen für Musik und Kabarett, während ich mit den Händen tätig bin: Im Frühling die Erde umgraben, im Sommer Steinmauern errichten, im Herbst Äpfel ernten oder im Winter das Feuer entfachen.

 

Ohne die Verbindung zwischen Hand und Verstand könnte ich nicht kreativ sein. Manuelle Arbeit und Intellekt befruchten sich gegenseitig. Ob ich Holz spalte oder auf der Gitarre spiele, erlebe ich den gleichen „Flow“: Der Geist wird eins mit der Handlung, die Gedanken fliessen klar und mühelos.

 

Neugierig lote ich mit Freunden und Bekannten aus allen Altersklassen und sozialen Schichten die Grenzen der menschlichen Fantasie bis zum Absurden aus. Aus Alltagsbanalitäten und aus wissenschaftlichen Studien über gesellschaftliche Entwicklungen webe ich meine satirischen Szenen zusammen.

 

Die Möglichkeiten der Zukunft faszinieren mich ebenso wie die Ereignisse der Vergangenheit.

Aus der Zukunft erschliesst sich die Vergangenheit – und aus der Vergangenheit entstehen die Gestaltungsmöglichkeiten der Zukunft.